An Karl Hadermann von Susanne von Bandemer

Wie, Freund! du fühlst bey meinen Melodien
Mit süßer Seelensympathie
Kalliopens allmächtige Magie,
Die dich – Apollo’s Priester – nach sich ziehen? –
Dich wiegt die Ruh’ in süßen Phantasien;
Und meiner Laute lesbisch sanfter Klang
Begeistert dich zum göttlichsten Gesang,
Zu Wielands und Petrarka’s Harmonien.
Und hohe Wonne hebet deine Brust,
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So wie du Heloisen einst besungen,
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Mit einem Herzen voll von reiner Lust.
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Dann wird von dir der schönste Kranz errungen,
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Der ewig um des Dichters Schläfe blüht,
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Der für der Tugend heil’ge Würde glüht.

Details zum Gedicht „An Karl Hadermann“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
87
Entstehungsjahr
1802
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „An Karl Hadermann“ ist Susanne von Bandemer. Im Jahr 1751 wurde Bandemer in Berlin geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1802 zurück. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her den Epochen Klassik oder Romantik zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das 87 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Zeilen mit nur einem Vers. Weitere Werke der Dichterin Susanne von Bandemer sind „An G * * * g“, „An Herzberg“ und „An Ihn“. Zur Autorin des Gedichtes „An Karl Hadermann“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 86 Gedichte vor.

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