Die Wirtschafterin von Klabund

Drei Wochen hinter Pfingsten,
da traf ich einen Mann,
der nahm mich ohne den geringsten
Einwand als Wirtschafterin an.
 
Ich hab’ ihm die Suppe versalzen
und auch die Sommerzeit,
er nannte mich süße Puppe
und strich mir ums Unterkleid.
 
Ich hab’ ihm silberne Löffel gestohlen
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und auch Bargeld nebenbei.
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Ich heizte ihm statt mit Kohlen
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mit leeren Versprechungen ein.
 
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Ich habe ihn angesch...
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so kurz wie lang, so hoch wie breit.
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Er hat mich hinausgeschmissen;
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es war eine wundervolle Zeit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Die Wirtschafterin“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Wirtschafterin“ ist Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Im Jahr 1927 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 80 Worte. Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ausmarsch“, „Ballade“ und „Baumblüte in Werder“. Zum Autor des Gedichtes „Die Wirtschafterin“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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