Die Schwester und die Nymphe der Garonne von Friederike Brun

Die Schwester.
 
Nymphe des goldenen Stroms, verlasse die schäumende Urne,
Heb’, o Göttliche, hoch über die Wogen dein Haupt!
Höre die Stimme der Schwester, die laut den Jüngling verlanget,
Den dein mächtiger Arm tief im Abgrund verbarg.
Nymphe, pflegest du sein in wogenumdonnerter Halle?
Theilt der Holde mit dir deiner Unsterblichkeit Glück?
 
Die Nymphe.
 
Nicht die Nymphe des Stroms entführte den Kühnen, den Schönen;
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Hoch zum Olympus hinauf trug ihn ein stärkerer Gott!
11 
Heimlich blühet er dort, umkränzt von ewiger Jugend.
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Trockne die Thräne des Harms! weine den Seligen nicht!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Die Schwester und die Nymphe der Garonne“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
90
Entstehungsjahr
1795
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die Schwester und die Nymphe der Garonne“ der Autorin Friederike Brun. Geboren wurde Brun im Jahr 1765 in Gräfentonna. 1795 ist das Gedicht entstanden. Zürich ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin kann der Text der Epoche Klassik zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das 90 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Friederike Brun ist auch die Autorin für das Gedicht „An Schulz und Voß“, „An Selma Gerstenberg“ und „An eine Sängerin“. Zur Autorin des Gedichtes „Die Schwester und die Nymphe der Garonne“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 58 Gedichte vor.

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