Das Kammermädchen von Christian Felix Weiße

O was für Augen! welch ein Mund!
Die Brust, wie weis, wie voll, wie rund!
Wie schalkhaft der verstohlne Blick!
Der schlanke Leib, welch Meisterstück!
 
Wahrhaftig! ja, sie ist zu schön!
Wer kann der Sehnsucht wiederstehn?
Mich ladet Mund und Busen ein;
Das Mädchen muß geküsset seyn – –
 
Doch, Chloris schreyt? – Nein, halte nicht
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Den Fächer spröde vors Gesicht!
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Gewiß, ich redte nicht von dir,
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Dein Kammermädchen meynt ich hier.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Das Kammermädchen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Das Kammermädchen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Felix Weiße. Der Autor Christian Felix Weiße wurde 1726 in Annaberg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1758 zurück. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Aufklärung zuordnen. Bei Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 69 Worte. Die Gedichte „An den Amor“, „An die Muse“ und „An die Muse“ sind weitere Werke des Autors Christian Felix Weiße. Zum Autor des Gedichtes „Das Kammermädchen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 100 Gedichte vor.

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