An ein Veilchen von Christian Felix Weiße

Mein Veilchen, laß die Schmeicheleyen
Des jungen Zephyrs dich nicht reuen,
Du unsrer Gärten erste Zier!
Dich soll ein schöner Loos beglücken;
Den schönsten Busen sollst du schmücken,
Und alle Grazien mit dir.
 
Ja, an dem Busen vom Selinden
Sollst du den stolzen Wohnplatz finden! – –
Für Freuden, seh ich, zitterst du?
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Hier laß dich stolzre Blumen neiden,
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Und duft ihr dankbar alle Freuden
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Der süßesten Gerüche zu.
 
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Geh hin zu ihren schönen Händen!
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Durch dich, mein Glücke zu vollenden,
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Sey ihr mein treues Herz erklärt! – –
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Umsonst! wie könnte dieß geschehen?
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Wie bald! wie bald wirst du vergehen,
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Da ewig meine Liebe währt!

Details zum Gedicht „An ein Veilchen“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
18
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An ein Veilchen“ des Autoren Christian Felix Weiße. Geboren wurde Weiße im Jahr 1726 in Annaberg. 1758 ist das Gedicht entstanden. In Leipzig ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her der Epoche Aufklärung zuordnen. Bei dem Schriftsteller Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 102 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 18 Zeilen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „An die Muse“, „An die Muse“ und „An einen Bach im Winter“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An ein Veilchen“ weitere 100 Gedichte vor.

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