Die schöne Aussicht von Christian Felix Weiße

Wie wunderlich ist nicht die Welt,
Daß sie die Aussicht hier für unvergleichlich hält:
Hier blüht, sagt sie, ein junger Wald,
Der von Gesängen wiederschallt.
 
Dort schwatzt ein buhlerischer Bach
Dem lispelnden Geräusch der nahen Sträuche nach:
Hier strahlt die bunte Wiese vor:
Dort schwillt ein stolzer Berg empor.
 
Da duften Blumen ohne Zahl
10 
Die Ros im Garten hier, die Veilche dort im Thal,
11 
Hier – – doch laßt mich erst Doris sehn,
12 
Ist ohne Doris etwas schön?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die schöne Aussicht“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Christian Felix Weiße ist der Autor des Gedichtes „Die schöne Aussicht“. Weiße wurde im Jahr 1726 in Annaberg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1758 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Aufklärung zuordnen. Bei dem Schriftsteller Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 76 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „An Amor“, „An den Amor“ und „An die Muse“ sind weitere Werke des Autors Christian Felix Weiße. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die schöne Aussicht“ weitere 100 Gedichte vor.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Christian Felix Weiße

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Christian Felix Weiße und seinem Gedicht „Die schöne Aussicht“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Christian Felix Weiße (Infos zum Autor)

Zum Autor Christian Felix Weiße sind auf abi-pur.de 100 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.