Die Wahl von Christian Felix Weiße

Mein Nachbar will, ich soll einmal
Von seinen Töchtern eine wählen,
So sehr kann keine Kayserwahl
Des Reichs erlauchte Fürsten quälen:
Die ein ist blond, die andre braun,
Und beyde reizend anzuschaun;
Wie soll ich wählen?
 
Wär nur der gute Mann gescheut,
So könnten wir dieß Glück erleben;
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Er dürfte mir auf einge Zeit
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Die artgen Kinder beyde geben:
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Ich schwör bey meiner Ehrlichkeit,
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Ich wollt ihm eine, mit der Zeit
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Wohl beyde wiedergeben.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Wahl“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die Wahl“ des Autors Christian Felix Weiße. Weiße wurde im Jahr 1726 in Annaberg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1758. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Aufklärung zu. Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 74 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Christian Felix Weiße sind „An die Muse“, „An ein Veilchen“ und „An einen Bach im Winter“. Zum Autor des Gedichtes „Die Wahl“ haben wir auf abi-pur.de weitere 100 Gedichte veröffentlicht.

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