Abschied von Wilhelm Busch

Ach, wie eilte so geschwinde
Dieser Sommer durch die Welt.
Herbstlich rauscht es in der Linde,
Ihre Blätter mit dem Winde
Wehen übers Stoppelfeld.
 
Hörst du in den Lüften klingend
Sehnlich klagend das Kuru?
Wandervögel, flügelschwingend,
Lebewohl der Heimat singend,
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Ziehn dem fremden Lande zu.
 
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Morgen muß ich in die Ferne.
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Liebes Mädchen, bleib mir gut.
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Morgen lebt in der Kaserne,
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Daß er exerzieren lerne,
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Dein dich liebender Rekrut.

Details zum Gedicht „Abschied“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
15
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
nach 1848
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Abschied“ des Autoren Wilhelm Busch. 1832 wurde Busch in Wiedensahl geboren. Zwischen den Jahren 1848 und 1908 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Wiesbaden u. Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus, Naturalismus oder Moderne zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 69 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 15 Zeilen. Die Gedichte „Als er noch krause Locken trug“, „Also hat es dir gefallen“ und „Auf Wiedersehn“ sind weitere Werke des Autoren Wilhelm Busch. Zum Autoren des Gedichtes „Abschied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 207 Gedichte veröffentlicht.

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