Die lügenhafte Phyllis von Gotthold Ephraim Lessing

Mein Damon spricht:
»Kind, lüge nicht!
Sonst werd’ ich strafen müssen,
Und dich zur Strafe küssen.«
Er droht mir, sieht verdrießlich aus,
Und strafet mich schon im voraus.
 
Sonst log ich nicht.
Nun seit er spricht:
Du sollst mir fein mit Küssen
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Die losen Lügen büßen,
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Red’ ich kein wahres Wörtchen mehr.
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Nun, Schwestern, sagt, wo kömmt das her?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die lügenhafte Phyllis“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
59
Entstehungsjahr
1751
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die lügenhafte Phyllis“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Gotthold Ephraim Lessing. Im Jahr 1729 wurde Lessing in Kamenz (Sachsen) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1751 entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Aufklärung zuordnen. Bei dem Schriftsteller Lessing handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 59 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Weitere Werke des Dichters Gotthold Ephraim Lessing sind „An den Marull“, „An einen Autor“ und „Auf Frau Trix“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die lügenhafte Phyllis“ weitere 34 Gedichte vor.

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