Sternenlose Nacht von Joseph Emanuel Hilscher

Wie ohne Spur die Tage mir verschweben!
Auch dieser, unbeklagt, sank in die Fluten;
Er glich den andern. Kommen noch die guten?
Ich will zur Nacht mein Auge fragend heben.
 
Beglückter! ach, sie zeigt mir nur dein Leben:
Wie Sterne leuchten selige Minuten
An deinem Himmel fort mit ew’gen Gluten.
O, wär’ mir dein Erinnern nur gegeben.
 
Kein Trost, kein Hoffen! Nachtigallen singen –
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Wie Jubel mag’s in frohe Herzen dringen;
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Mir aber soll es nur wie Jammer klingen.
 
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Und lockt mich auch ein schmeichelndes Gekose;
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Die Dornen nur ergreif’ ich statt der Rose,
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Denn meine Nacht ist eine sternenlose.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Sternenlose Nacht“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
101
Entstehungsjahr
nach 1822
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Joseph Emanuel Hilscher ist der Autor des Gedichtes „Sternenlose Nacht“. Der Autor Joseph Emanuel Hilscher wurde 1806 in Leitmeritz, Böhmen geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1822 bis 1837 entstanden. Erschienen ist der Text in Prag. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zu. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 101 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Joseph Emanuel Hilscher ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Grabe“, „Morgenröthe“ und „Bestimmung“. Zum Autor des Gedichtes „Sternenlose Nacht“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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