1926 gründete die NSDAP auf dem Parteitag in Weimar eine Jugendorganisation. Diese sollte zur Erziehung der Jugend im Sinne des Nationalsozialismus dienen und Kameradschaft und Zugehörigkeit zum deutschen Volke vermitteln
vor der Machtübernahme war diese Organisation eher unbedeutend
sie hatte zunächst 100.000 Mitglieder und die Hauptaufgabe bestand darin die Partei bei Propagandademonstrationen und auf Paraden zu unterstützen
bei Machtübernahme wurden alle Jugendorganisationen außer die Hitlerjugend verboten
damit gewann sie an Mitgliedern und an Bedeutung
1939 hatte die Hitlerjugend fast 9 Millionen Mitglieder
es wurde nach Geschlecht und Alter gegliedert:
Alter: 10-14 Jahre Deutsches Jungvolk (DJ) bzw. Jungmädelbund (JM)
Alter: 14-18 Jahre eigentliche Hitler-Jugend (HJ) bzw. Bund Deutscher Mädel (BDM)
ein Jugendlicher kam am 20. April des 14. Lebensjahrs in die eigentliche HJ bzw. in den Bund Deutscher Mädel. (Geburtstag des Führers)
die Jungen nahmen an einer militärischen bzw. vormilitärischen Ausbildung teil. (Flieger HJ/Motor HJ) außerdem wird großer Wert auf das erlernen von Disziplin und Ordnung gelegt
als Ziele waren festgelegt was aus den Jugendlichen gemacht werden sollte:
körperlich trainierter, kampffreudiger, fanatischer, wehrtüchtiger, nationalsozialistisch denkender jungen Mann
gehorsame, arbeitstüchtige, hauswirtschaftliche und gesunde junge Frau
während des 2. Weltkrieges hatte die Hitlerjugend Aufgaben wie z.B. Aufräum- und Kleidersammelaktionen oder Entlastung der Soldaten (Briefdienst, Telefondienst)
zur Freizeitgestaltung gab es verschiedene Möglichkeiten:
Heimabende auf denen in Gruppen von 10-15 Personen gebastelt oder gesungen wurde
Sport, der natürlich sehr Leistungsorientiert war, da er zur vormilitärischen Ausbildung beitragen sollte
Lageraufenthalte, die stark militärisch organisiert waren
Fahrten, in die nähere Umgebung
die meisten Jugendlichen sahen es als Ehre an der Hitlerjugend anzugehören
gerade zum Ende des Krieges wurden immer jüngere Jahrgänge zum Krieg eingezogen, so dass es sehr viele Todesfälle gab
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