Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Der goldne Topf

Schlagwörter:
Märchen, Anselmus, Phosphorus-Mythos, Atlantis, Himmelsleiter, Referat, Hausaufgabe, Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Der goldne Topf
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Referat
Dieter Schrey E.T.A. Hoffmann Der goldne Topf - auf der Himmelsleiter - ganz unten und ganz oben Ich meine, daß die Basis der Himmelsleiter, auf der man hinaufsteigen will in höhere Regionen, befestigt sein müsse im Leben, so daß jeder nachzusteigen vermag. Befindet er sich dann immer höher und höher hinaufgeklettert, in einem fantastischen Zauberreich, so wird er glauben, dies Reich gehöre auch noch in sein Leben hinein, und sei eigentlich der wunderbar herrlichste Teil desselben. (E.T.A. Hoffmann, Die Serapionsbrüder, 3. Band) Vorüberlegungen Zauberhafte Leichtigkeit bescheinigte dem Goldnen Topf sein erster Rezensent - das scheint nicht zu E.T.A. Hoffmanns Ruf als Gespensterhoffmann zu passen, mit dem er in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen ist. Von 1830 an haben nicht die Deutschen, sondern die Franzosen, dann die Engländer und Amerikaner das Hoffmanneske für eine adäquate Darstellung der Wirklichkeit als einer vordergründig normal-bürgerlichen und hintergründig dämonisch-zerstörerischen gehalten. Eine solche Wirklichkeitssicht spiegelt sich - auf den ersten Blick - eher in der abgründigen Phantastik der Erzählung Der Sandmann als im Schicksal des Anselmus im Goldnen Topf, dem es - zumindest für das Empfinden eines heutigen Lesers - wohl allzu leicht gemacht wird, in Atlantis die Seligkeit zu gewinnen, von der im letzten Satz des Märchens die Rede ist. Aber auch der Goldne Topf ist keine Idylle, entwirft keine Utopie. Zwar soll der Leser die Himmelsleiter des ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
6510
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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