Der Investiturstreit

Schlagwörter:
Heinrich IV, Canossagang, Klerus, Reichskirchensystem, Bischofserhebung, Simonie, Fastensynode, Referat, Hausaufgabe, Der Investiturstreit
Themengleiche Dokumente anzeigen

Referat
Der Investiturstreit Heinrich IV. ist, als überhaupt einer von wenigen mittelalterlichen Momenten, dem kollektiven historischen Gedächtnis bis in unsere Zeit eingeschrieben, vermittelt durch Bismarcks Rede vor dem Reichstag aus Anlass des Kulturkampfes, seiner Bildhaftigkeit, seiner Prägnanz und seinen elementaren Zügen nach aber noch jenem Bericht folgend, den im Anschluss an das Ereignis Papst Gregor, wie sein Gegner Heinrich IV. ein Könner auf dem Felde der Propaganda und normierenden Information (Harald Zimmermann), über das gesamte Reich verbreitet hatte. Der Canossagang von 1077 stellt einen Höhepunkt der Europa in Atem haltenden Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Papst dar, ohne jene Frage einer Lösung näher zu bringen, die wohl seit der Mitte der Siebziger Jahre Gegenstand des Konflikts ist, und von welcher die Ereignisse sei es auch in einseitiger und andere ebenfalls zentrale Aspekte unberücksichtigt lassender Weise den Namen Investiturstreit tragen: ist es das Recht des Königs Bischöfe durch Vergabe von Ring und Stab in ihr Amt einzusetzen? Der Begriff Investiturstreit als Bezeichnung für die Epoche zwischen 1075 76 und 1122 lässt sich vom Ende der Auseinandersetzung im Wormser Konkordat her rechtfertigen. Zweifelhaft ist nur, wie v. a. Rudolf Schieffer feststellte, ob das Investiturproblem beim Ausbruch des Konflikts zwischen Papst und deutschem König schon die entscheidende Rolle gespielt hat. Der Begriff Investiturstreit Königliche Kirchenhoheit Weltliche ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
4037
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 1 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 6 vergeben.
Zurück