Claudius, Matthias: Abendlied

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Referat, Hausaufgabe, Claudius, Matthias: Abendlied
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Referat
Abendlied Matthias Claudius Der Mond ist aufgegangenDie goldnen Sternlein prangenAm Himmel hell und klar;Der Wald steht schwarz und schweiget, Und aus den Wiesen steiget 5Der weiße Nebel wunderbar. Wie ist die Welt so stille,Und in der Dämmrung HülleSo traulich und so hold Als eine stille Kammer, 10Wo ihr des Tages JammerVerschlafen und vergessen sollt. Seht ihr den Mond dort stehen ? -Er ist nur halb zu sehen, Und ist doch rund und schön 15So sind wohl manche Sachen,Die wir getrost belachen,Weil unsre Augen sie nicht sehn. Wir stolzen Menschenkinder Sind eitel arme Sünder 20und wissen gar nicht viel;Wir spinnen LuftgespinsteUnd suchen viele KünsteUnd kommen weiter von dem Ziel. Gott, lass uns dein Heil schauen, 25Auf nichts Vergänglichs trauen,Nicht Eitelkeit uns freun Lass uns einfältig werdenUnd von dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich sein 30 Wollst endlich sonder GrämenAus dieser Welt aus nehmenDurch einen sanften Tod Und, wenn du uns genommen, Lass uns in Himmel kommen, 35Du unser Herr und unser Gott So legt euch denn, ihr Brüder,In Gottes Namen nieder;Kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott mit Strafen, 40Und lass uns ruhig schlafen Und unsern kranken Nachbarn auch 1) Matthias Claudius Abendlied, ein Gedicht, das möglicherweise tatsächlich als solches verwendet wurde, es ist ergreifend und doch schockierend zugleich, doch es klingt, als sei es nicht für unser Ohr bestimmt. Vermutlich ist dieses Gedicht von Mönchen als eine Art Abendgebet gebraucht ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
892
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 2 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 3 vergeben.
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