Literatur der Arbeitswelt - Gruppe 61

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Literatur der Arbeitswelt - Gruppe 61
Themengleiche Dokumente anzeigen

Referat
Literatur der Arbeitswelt Einleitung Arbeiterdichtung ist so alt wie die Arbeit selber. Es ist Dichtung von und meist auch für die Arbeiter. Doch ist sie vor allem in den letzten beiden Jahrhunderten mehr und mehr ein Kampfmittel gegen Unterdrückung geworden. Ausschlaggebend für die literarisch engagierte Arbeiterschaft, war das Manufakturzeitalter. Arbeit ohne individuelle Verwirklichung des einzelnen. Der Mensch als Arbeitsmaschine, als solche behandelt und ohne persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Die Literatur wurde dadurch ein Mittel zur Darstellung und Enthüllung. Ein bekannter Ausdruck dafür ist die Parole: Wort wird Waffe. Die Dichtung wirkt über Selbstdarstellung und Einzelschicksale, als Befreier einer ganzen Gesellschaftsschicht. Künstlerische Einordnung Es ist jedoch schwierig zu definieren, was unter Arbeiterliteratur wirklich zu verstehen ist. Nach altem (herkömmlichen) Kunstverständnis ist Literatur und Arbeit nicht vereinbar. Arbeit als unschöpferischer, geisttötender Zwang des blanken überlebens. Kultur als menschlicher Höhenflug und als Gegenteil zur rohen Notwendigkeit - Arbeit. Doch spätestens zur Zeit des Naturalismus änderte sich das Kunstverständnis hin zum Ursprünglichen, zum menschlich Erzählenden. Also schöpferische Kreativität des einzelnen, statt göttlich begnadeter Literatur. Ab dieser Zeit gewann die Arbeiterdichtung auch an Ruf im Sinne von Kunst. Trotzdem muß man sagen, daß der Begriff Literatur der Arbeitswelt oft übertrieben wäre. Vielfach ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
807
Art:
Fachbereichsarbeit
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bislang noch nicht bewertet.
Zurück