Goethe, Johann Wolfgang von - Faust (Vor dem Tor, Inhaltsangabe)
Schlagwörter: Johann Wolfgang von Goethe, Analyse, Inhaltsangabe, Faust, Szene Vor dem Tor, Referat, Hausaufgabe, Goethe, Johann Wolfgang von - Faust (Vor dem Tor, Inhaltsangabe) Themengleiche Dokumente anzeigen
Referat
Vor dem Tor
Spaziergänger aller Art
Faust und sein Gelehrter Wagner gehen spazieren - mischen sich unters Volk
→ Faust seit Langem wieder in der Gesellschaft
1. Abschnitt - V. 808 -V. 902
Leute diskutieren, wo sie hingehen sollen (V. 808)
Soldaten singen darüber → Männer sollen stark, stolz, hart arbeitend, Familie versorgen; Frauen sollen schön und gute Hausfrauen sein
2. Abschnitt - V. 903 - V. 948
Faust fühlt befreiende Wirkung der Natur, genießt die Osterstimmung „vom Eise befreit, Frühling; belebenden Blick; etc.“ (V. 903-915)
Faust sieht, wie die Gesellschaft den Tag nutzt (V. 918 ff.)
Wagner hingegen ist „Feind von allem Rohen“ - gegen die Gesellschaft (V. 944)
Gesellschaft erwacht aus „Winterschlaf“ (Dunkelheit), geht in den Frühling V. 904-906
Menschen stehen selbst auf, wie der Herr (Osterfest) V. 923
Faust sucht Zuflucht der Natur
„Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“ (V. 940)
3. Abschnitt - V. 940 - 1010
Lied der Bevölkerung über menschliche Triebe
Frauenbild
Lob der Bauern für Fausts Taten
es wird deutlich, wie hoch angesehen Faust unter der promenierenden Landbevölkerung ist
Fausts innere Zerrissenheit wird deutlich, denn Faust wird seine Schuld bewusst (Vater als Alchemist und er als Mittäter)
4. Abschnitt - V. 1011 - 1177
Wagner möchte das gleiche Aufsehen erreichen - Rationalist
Wagner findet, dass Faust seine Pflicht getan hat
Faust sollte Medikament weiter entwickeln (fühlt sich aber als Mörder)
Faust sitzt mit Wagner auf Berg, Faust ist fasziniert von Natur, Wagner kann dieser nichts abgewinnen (V. 1070 ff.)
bei dem Spaziergang fällt Faust ein seltsamer Pudel auf, der sich ihnen nähert
es scheint ihm, als würde dieser magisch leise Schlingen um sie ziehen V. 1157
Wagner hingegen erscheint der Pudel nicht wichtig, verharmlost ihn, „es sei doch nur ein Hunde und kein Gespenst“ V. 1163
→ Faust sucht Zuflucht der Natur
→ „Hier bin ich Mensch hier darf ich sein“ (V. 940)
→ Mephisto in Gestalt des schwarzen Pudels
→ Faust spürt die „magischen Schlingen“
Handlung kurz:
Faust begibt sich mit Wagner aus der Enge des Studierzimmers in die Weite der Welt, wo er beim Osterfest Mensch unter anderen Menschen sein darf. Schließlich trifft er auf einen schwarzen Pudel, der ihnen folgt.
→ Szene dient als Betrachtung der zu Entstehungszeit des Stücks vorherrschenden Ständegesellschaft
→ Faust als Mensch; sein Wirken als Wissenschaftler im Dienste der Menschheit
Faust: „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust“ V. 1112