Goethe, Johann Wolfgang von - Faust I (Historische Hintergründe)
Schlagwörter: Johann Wolfgang von Goethe, Historische Hintergründe zu Faust I, Susanna Margaretha Brandt, Johann Georg Faust, Beweggründe Goethes, Referat, Hausaufgabe, Goethe, Johann Wolfgang von - Faust I (Historische Hintergründe) Themengleiche Dokumente anzeigen
Referat
Handout zum Thema „Historische Hintergründe zu Faust I“
Faust I
Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
„Faust. Der Tragödie erster Teil“ genannt
Erster von zwei Teilen
Lebenswerk Goethes
eines der wichtigsten Werke deutschsprachiger Literatur
„Urfaust“ begann um 1770
Epoche des Sturm und Drangs und Aufklärung
Entstehung
Erste Ideen 1772
Verfassungsbeginn 1775
Inspiration durch Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt
Urfaust: Liebestragödie
Starke Schreibblockade Goethes
→ Fertigstellung nach 3 Versionen und 36 Jahren (1808)
Schiller ermutigte Goethe
Veröffentlichung von Faust II 1832
Insgesamt 60 Jahre Verfassungszeit
Susanna Margaretha Brandt
am 8.2.1746 in Frankfurt am Main geboren
Anstellung als Magd in Herberge
1770 Vergiftung und Vergewaltigung durch Gast der Herberge
→ Ungewollte und unbemerkte Schwangerschaft
Sturzgeburt im August 1771 in der Scheune des Gasthauses
Mord des Kindes am selben Tag
Kurzzeitige Flucht nach Mainz
Festnahme bei Rückkehr nach Frankfurt am Main
Todesurteil am 7.1.1772
Zum Tod durch das Schwert verurteilt
Enthauptung am 14.1.1772 (im Alter von 25 Jahren gestorben)
Johann Georg Faust
um 1480 geboren
Geburtsort unklar (Roda, Knittlingen, Helmstadt)
wandernder Magier, Astrologe, Wahrsager, Arzt und Alchemist
Vorbild für die Hauptperson der Tragödie
Tod um 1540/41 in Staufen bei einem chemischen Experiment
Allgemein nur wenig über ihn bekannt (Neun Dokumente)
Beweggründe Goethes
Erlebt den Prozess um Brandt durch befreundete Prozessbeteiligte mit
Inspiration der Gretchenrolle für Faust
Literarische Verarbeitung des Falles
Johann Faust‘s Leben und Legenden waren bekannt und oft verarbeitet
→ „Volksbuch“ 1587
„The tragical history of doctor Faustus“ von Christopher Marlowes als Primärliteratur Goethes