Schlagwörter: Gesprächsanalyse, Gedankenaustausch, Aufbau und Gliederung, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Referat, Hausaufgabe, Dialoganalyse - die Analyse eines Dialoges Themengleiche Dokumente anzeigen
Referat
Analyse eines Dialoges
Das Wort Dialog ist ein Begriff, der aus dem Griechischen aufgegriffen wurde und bedeutet so viel wie Unterredung bzw. Gespräch. Erläutert man dies genauer, ist es die Bezeichnung für einen Gedankenaustausch. Von einem Dialog spricht man, wenn mindestens 2 Personen daran beteiligt sind.
Bei der Bearbeitung von Dramen wird häufig statt einer kompletten Textanalyse nur eine Dialoganalyse beziehungsweise eine Gesprächsanalyse eines Textabschnitts verlangt. Eine Dialoginterpretation konzentriert sich wie der Name bereits vermuten lässt, auf die Erfassung und Bewertung der sprechenden Personen. Dabei wird insbesondere auf deren Art und Weise der Kommunikation eingegangen. Also der Sprechvorgang untereinander ist wichtiger. Weniger wichtig ist es auf die Aspekte der Raum- und Zeitgestaltung, wie es bei der allgemeinen Analyse im Aufbau der Fall ist, einzugehen.
Der Aufbau unterscheidet sich nicht von den üblichen Textinterpretationen. Wie üblich wird mit dem Einleitungssatz begonnen, anschließend folgt der Hauptteil mit der Analyse und der Interpretation des Dialogs und endet mit dem Schlussteil, dieser beinhaltet die Zusammenfassung des Dialoges, sprich die Dialoganalyse.
Untersuchung der Gesprächsstrategien (Sprachlichen Mittel?)
Gesprächsverlauf möglichst genau beschreiben
Entwicklung des Konflikts analysieren (Wendepunkte im Dialog?)
Verhältnis der Sprecher (symmetrisch/asymmetrisch)
Gesprächsbeteiligung
Eigenarten des Gespräches
Thema & Art des Dialogs (Streit, Diskussion, Unterhaltung, Verhör)
Gesprächspartner & in welchem Verhältnis stehen sie zueinander
Gesprächsanteil (asymmetrisch oder symmetrisch)
Anlass für Gespräch
Vorgeschichte, Kontext
inhaltliche Gliederung
Abschnitte / Phasen
Auffassungen der Figuren
Entwicklung
Wende- oder Höhepunkt
Ergebnis des Gespräches
Die Absichten des Gespräches / Taktiken
welche Absicht verfolgt Figur mit welcher Taktik (Reaktion – Gegenreaktion)
welche Charaktereigenschaften, Gefühle werden deutlich?
Sprachliche Gestaltung der Figurenrede
sprachl. Gestaltung & was sagt sie über Figur (allgemeines, sozialer Status, momentane Verfassung)
(Aussprache, Syntax, Wortwahl, reth. Mittel, Bildlichkeit)
Einbezug des Nebentextes
Redeweise, Mimik, Gestik, Haltung der Figuren, Bewegung & Position im Raum
Passen Aspekte zur Figurenrede oder entlarven sie eine Figur?
Lassen Bühnenbild, Requisiten Musik, Geräusche auf Figur bzw. Gespräch beziehen
Schluss:
Gesprächsauswertung
zusammenfassende Darstellung der wesentlichen Ereignisse
Funktion des Gesprächs innerhalb des Schauspiels:
Welche Funktion nimmt die Szene / der Dialog im gesamten Drama, für bisherigen oder weiteren Handlungsverlauf oder für Figuren & ihre Entwicklung, ein?
Der Schlussteil ist eine allgemeine Zusammenfassung der erfassten Gesprächsanalyse
Aus welchen Grund ist das Gespräch so verlaufen und was ist das Ziel des Gespräches?
Welche Schlussfolgerung kann man daraus ziehen?
Hat ein Gesprächsteilnehmer eventuell eine fehlerhafte Information herausgegeben?
Haben alle Beteiligten ihr Ziel erreicht und sind zufrieden mit dem Gespräch?
Thesen nochmal erfassen und bewerten
Eigene Bewertung abgeben
Schlussfolgerung aufstellen und die Frage richten, wie es weiter geht
Wichtige Tipps und Tricks zur Dialoganalyse:
Lese dir den Dialog zu Beginn mindestens 2-3 mal durch und unterstreiche dabei wichtige Textstellen
Die Inhaltsangabe des Gespräches wird im Präsens und ohne Zitate geschrieben
Mache dir direkt zu Beginn der Analyse die Bedeutung des Dialoges für die Handlung klar
Trenne die verschiedenen Analyseteile klar und deutlich voneinander, die Gliederungspunkte aber dennoch nicht nur einzeln nacheinander abhaken, sondern
aufeinander aufbauen und beziehen. Es soll ein Gesamtwerk entstehen.
Die Aussagen immer am Text belegen
Sprache:
Präsens, sachlich, keine wertenden oder ausschmückenden Wendungen.
Direkte Rede ist umzuformen in indirekte Rede, direkt zitiert werden nur zentrale Aussagen oder sprachliche Besonderheiten.
Die eigene Meinung zählt nur im Schlussteil
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