→ Nun die Informationen zu äußerer Form, Inhalt und sprachlichen Gestaltungsmitteln miteinander verknüpfen. Nicht einfach nur die oberen Punkte abarbeiten!
3. Schluss
Fazit (Wichtigstes wird zusammengefasst!)
Gesamtdeutung der Aussageabsicht des Autors
Eventuell noch Rückgriff auf Arbeitshypothese vom Anfang
Einordnung in größeren Zusammenhang (Epoche, Biografie des Autors, historischer/politischer/sozialer/religiöser Hintergrund)
Eigene Wertung/Stellungnahme (muss aber nicht zwingend!)
Arbeitsschritte:
Vor dem Schreiben
Mehrfach das Gedicht lesen, unterstreichen, Randbemerkungen machen, eventuell kurzes Schema zum Vorgehen auf Schmierzettel zur Strukturierung
Eventuell dort eine Arbeitshypothese aufstellen
Beim Schreiben
Siehe oben und außerdem wichtige Hinweise:
Es müssen nicht in jeder Gedichtanalyse alle Punkte besprochen werden, sondern nur das, was für die Deutung auch tatsächlich wichtig ist.
Verknüpfung der formalen und inhaltlichen Aspekte
Keine bloße Auflistung von Ergebnissen. Vermeidung von zu langen Inhaltsangaben.
Analyse immer mit Interpretation verbinden (Beispiel: Mit dieser Metapher soll vermutlich dies und das dargelegt werden.)
Fachausdrücke der Textanalyse verwenden, aber nicht zu viele Fremdwörter verwenden → wirkt zu aufgesetzt
Im Präsens schreiben und Tempuswechsel vermeiden
Keine persönliche Stellungnahme oder eigene Meinung im Analyseteil
Hintergrundwissen nur einbringen, wenn es bei der Deutung nützlich ist, nicht einfach Gelerntes abspulen, es besteht die Gefahr zu ausführlich zu werden, obwohl es nicht gefragt ist
Abschließend: Korrektur lesen und Fehler korrigieren.
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