Schlagwörter: Politischer Hintergrund, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hintergrund, Lebenseinstellung, Themen und Motive, Vorbilder, Formen, Sprache, Autoren, Referat, Hausaufgabe, Romantik - eine kulturgeschichtliche Epoche Themengleiche Dokumente anzeigen
Referat
Romantik (1795-1848)
Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte. Die Romantik hatte dabei Auswirkungen auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik. In der Literatur der Romantik (ca. 1795–1848) unterscheidet man Frühromantik (bis 1804), Hochromantik (bis 1815) und Spätromantik (bis 1848). In der Malerei dauert die Spätromantik bis Ende des 19. Jahrhunderts, in der Musik sogar bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Vertreter in der Musik waren Gustav Mahler oder Richard Strauss.
Die Romantik lehnte die Wirklichkeit des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jh. ab. Sie sah die Gesellschaft geprägt vom Streben nach Gewinn und vom bloßen Nützlichkeitsdenken des beginnenden industriellen Zeitalters. Den aufblühenden Naturwissenschaften warfen die Romantiker vor, sie würden alles mit dem Verstand erklären, alles auf seine Nützlichkeit, Verwertbarkeit untersuchen und keine Geheimnisse mehr lassen. Der bürgerliche Alltag erschien den Romantikern als grau und ohne Abwechslung.
Politischer Hintergrund
Napoleonische Kriege
Ende des Deutschen Reiches
Befreiungskriege
Restaurationszeit
Wiederherstellung des alten absolutistischen Systems in Europa
Gesellschaftlicher und Wirtschaftlicher Hintergrund
Enttäuschung liberal gesinnter Kreise nach dem Wiener Kongress
beginnende Industrialisierung (Gefahr einer Reduzierung des Menschen auf seinen ökonomischen Nutzwert)
wachsendes Kapitalbewusstsein
bleibende Untertanenmentalität
äußere Machtlosigkeit, deshalb richtet sich der Blick des Menschen nach innen → man will die Welt nicht mehr verändern, sondern sie intensiv erleben
Gratwanderung zwischen der Existenz in den Zwängen des bürgerlichen Alltags und der Anziehungskraft einer poetischen Existenz