Hoffmannswaldau, Christian Hoffmann von - kurzer Überblick über sein Leben und seine Werke
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Christian Hoffmann von Hoffmannswadau wurde am 25.12.1616 in Breslau geboren. Er ging auf das Gymnasium in Breslau und Danzig. Danach studierte er Jura in Leiden. In Danzig lernte er Martin Opitz kennen, der ihn nachhaltig förderte und beeinflusste. Nach seinem Studium folgten größere Reisen nach England, Frankreich und Italien, auf denen er gelehrte traf. Im Jahre 1643 heiratete er. 1647 wurde er zum Ratschöffe ernannt, 1657 dann zum Kaiserlichen Rat und 1677 schließlich zum Präsidenten des Ratskollegium in Breslau.
Die Lyrik von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, die ursprünglich als Gelegenheitsdichtung im gelehrten Freundeskreis entstand, ist durch artistische Überfeinerung und einem stark rhetorischen Grundton gekennzeichnet. Er verfasste Geistliche Oden und weltlich – galante Gedichte.
1664 entstand sein dichterisches Hauptwerk : „Heldenbriefe“
Andere Werke waren:
1662 „Grabschriften“
1672 „Deutsche Übersetzung und Getichte“
Außerdem galt er als eine zentrale Gestalt der damals so genannten „Zweiten Schlesischen Dichterschule“, und als Wegbereiter des Manierismus. Am 18.4.1679 starb Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau in Breslau.