Deutschland - Verschiedene Phasen der Wirtschaftsentwicklung (1970 - 1982)
Schlagwörter: das Wirtschaftswachstum in den 70ern, OPEC, Stagflation, Stabilitätsprogramm, Referat, Hausaufgabe, Deutschland - Verschiedene Phasen der Wirtschaftsentwicklung (1970 - 1982) Themengleiche Dokumente anzeigen
Auslöser: Senkung der Ölpreise (-10% Steuereinnahmen für Erzeugungsländer) Länder wollten Preise mit festsetzen, & Bewusstsein der Verknappung des Öls
Später zw. 1970 & 1980 Öleinnahmen von 7 mia. auf 280 mia. US-Dollar anstiegen
OPEC = Protest gegen die Dominanz der internationalen Ölfirmen
2. Wirtschaftswachstum
Konjunktur: Bezeichnung für periodischen Schwankungen der Gesamtlage einer Volkswirtschaft oder Weltwirtschaft
Stellt man diese Schwankungen im Laufe der Zeit graphisch dar, so ergibt sich eine S-Kurve die man in 4 verschiedene Abschnitte teilen kann
Tiefstand = Talsohle (Konjunkturkriese/Depression, hohe Arbeitslosigkeit)
Abschwung (sinkende Gewinne und Investitonen, Arbeitslosigkeit steigt)
Siehe Wirtschaftspolitik im vereinten Deutschland Schöningh Verlag S. 45
Wirtschaftsentwicklung zerfällt in verschiedene Phasen:
Wirtschaftswachstum von 1970 – 1973 aber langsamer wie 1967 bis 1969
Arbeitslosenquote unter 1 Prozent
Parallel dazu: Preisanstiege weil durch Konjunktur die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern stieg
1971 Preissteigerung bei 5,4%
Wachstumsrate 2,7% gefallen
Arbeitslosenquote: 0,8% = 1 Jahr später 1,1%
Hochkonjunktur mit Vollbeschäftigung bis 1974
1974/75 Wachstumseinbruch mit Anstieg der Arbeitslosenzahl (273 000 auf 1 074 000)
Verursacht durch Weltwirtschaftskonjunkturkrise und „Ölschock“ (Preiserhöhung der Ölländer
Bis 1980 konjunkturelle Stabilisierung (Arbeitslosenzahl sank geringfügig 876 000)
Westdeutsche Wirtschaft geriet in Strukturkrise = Rationalisierung von Produkten & Dienstleistungen durch Entwicklung mikroelektronischer Techniken (Textilindustrie und Montanindustrie ging zugrunde)
Stagflation 1980-1982
Stagflation = Stagnation des Wirtschaftswachstums mit anstieg der Preise und Anstieg der Arbeitslosenzahl
Weltwirtschaftskrise ging endgültig auf Deutschland über (1,8 mio Arbeitslose)
Bis 1980 gelang es Helmut Schmidt (Finanzminister) Auswirkungen auf Deutschland durch Konjunkturprogramme zu mildern
Relative Preisstabilität
3. Probleme
Bundesregierung stand vor Problem: Um Inflation zu bekämpfen musste Nachfrage gesenkt werden = Verstärkung der Arbeitslosigkeit
Oder Stabilitätspolitik: Staat weniger Ausgaben, Bundesbank erhöht Leitzins um Nachfrage nicht zu dämpfen. Sozialliberale Regierung wollte keine Ausgabensenkung = Ende vieler Reformen = Rücktritt des Finanzministers Alex Möller
Stabilitätsprogramm
Mai 1972 forderte Schiller drastische Einsparungen bei Ausgaben + Steuererhöhung um Fehlbeträge im Haushalt auszugleichen aber Kanzler & Kabinett waren nicht dazu bereit
Juli 1972 kurz vor Neuwahlen trat Schiller zurück.
Nachfolger: Helmut schmidt SPD u. Hans Friderichs FDP
Hauptsächlich Kampf gegen Arbeitslosigkeit weniger Dämpfung der Inflation
1973 Konzept der Bundesbank angenommen: Stabilität der Währung geht Stabilität der Wirtschaft vorraus
Stabilitätsprogramm 9. Mai 1973
Aufschlag auf Einkommenssteuer & Investitionssteuer = Preise stiegen weniger als in anderen Ländern Inflation hielt sich in Grenzen
Aber Risiko höherer Arbeitslosigkeit & Geldverknappung traf kleine u. mittlere Unternehmen hart, ebenso wie Zinsempfindliche Branchen z.B. Bauindustrie
Förderte Konzentrationsprozess der deutschen Wirtschaft = Monopolkapitalismus
Folgende Referate könnten Dich ebenfalls interessieren:
Die nachfolgenden Dokumente passen thematisch zu dem von Dir aufgerufenen Referat: