Goethe, Johann Wolfgang von - An den Mond und Kunert, Günter Mondnacht (Gedichtanalyse)
Schlagwörter: Gedichte analytisch vergleichen, Johann Wolfgang von Goethe, Günter Kunert, Vergleiche und Unterschiede der beiden Gedichte, Referat, Hausaufgabe, Goethe, Johann Wolfgang von - An den Mond und Kunert, Günter Mondnacht (Gedichtanalyse) Themengleiche Dokumente anzeigen
Goethe besaß einmal die Liebe, doch er verlor sie wieder
Vermenschlichung der Natur (Freund...)
Einsamkeit bzw. der Mond ist wie ein Freund
Gedicht geht von Unbewegung zur Bewegung zur noch schnellerer Bewegung (Tal-Fluss soll fließen- Fluss soll rauschen)
Da die Treue verschwunden ist, kann man entweder über seine Verflossene sagen, dass die Liebe abgekühlt ist zwischen den beiden oder, das sie einen anderen hat
Aber trotz all der Schmerzen ist Liebe „köstlich“ und unvergesslich
Labyrinth der Brust = Zugang zum Herzen oder der Seele?
Schlüsselbegriffe : Herz, Liebe, Fluss, Tal
ruhige und harmonische Bilder wie das Tal oder ein Fluss
Goethe beschreibt noch den Fluss und was er für Auswirkungen auf die Winternacht hat...
Günter Kunert „Mondnacht“:
Aus der Zeit der Moderne
Nach dem Zweiten Weltkrieg und während des kalten Krieges
4 Strophen
Unterschiedliche Verslängen
Realismus
Durch den Realismus werden ausschließlich die negativen Dinge benannt
Daraus resultieren Aspekte wie Leblosigkeit, Tod , Leid,
Keine Reime
Mondsymbolik
Mond ist unbeweglich und unförmig, nicht romantisch
Mond steht in Verbindung mit Kälte, mit negativen Eigenschaften der Natur
Gewisse Natursymbolik
Menschen mussten leiden ( Z.6)
Menschen sterben und werden unter etwas reinem wie Schnee begraben (Z.8-9)
Überall herrscht Zerstörung (z.10)
Alles in der Welt bewegt sich viel zu schnell, viel zu hektisch...die Hektik der heutigen Zeit
Der Mensch breitet seinen Lebensraum aus, auch wo es nicht geht, wie die Wüste oder dem Meer (Z.16-18)
Der Mensch scheint sich der untergehenden Natur nicht bewusst und wird als arrogant dargestellt, weil der Mensch sich überall hin ausdehnt ohne Rücksicht
Alles scheint in gewisser Weise unpassend, unharmonisch....
Die Natur wird immer weiter gestört, was auch den Menschen betrifft
Diese ganzen Negativen Bilder könnten ihre Ursache im Fortschritt bzw. in der Wissenschaft finden, da die Technik und das Wissen heute viel weiter ist als zu Goethes Zeit...bei Goethe war das alles noch ein Wunder und daher wirklich schön, aber heute lässt sich alles mit den Naturwissenschaften erklären....
Vergleiche und Unterschiede der beiden Gedichte:
Beide verwenden Natursymboliken
Die Mondsymbolik spielt in beiden Gedichten eine Rolle
Viele Naturelemente beschrieben
bei Goethe ist Natur etwas schönes, etwas wunderbares
Kunert verbindet mit Natur ausschließlich negative Dinge
Goethe sieht die Natur als harmonisch, als Freund in der Einsamkeit
Kunert hingegen verbindet mit Natur Sachen wie Tod, Zerstörung usw.
Goethe verwendet Kreuzreime auf 9 Strophen a 4 Versen und den 3 hebigen Trochäus
Kunert benutzt keine Reime und verwendet Strophen mit unregelmäßigen Verslängen
Bei Goethe spielt das „Ich“ eine große Rolle
Kunert hingegen schließt sich in den Kreis der Menschen ein und benutzt „wir“
Goethe deutet auf eine gewisse Verbundenheit mit der Natur
Kunert hat durch die negativen Bilder eher eine zerstörerische Kraft der Natur im Vordergrund
Goethe schreibt der Zeit gemäß sehr positiv über die Natur, beschreibt seine Liebe zu ihr
Das Naturbild von Kunert ist durch die Kriege, durch die negativen Dinge der Welkt sehr stark ins Negative beeinflusst
Bei Goethe steht die Natur im Vordergrund und ihre Bewegung
Bei Kunert spielt die Ausbreitung des Menschen eine Rolle und diese wird kritisiert
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