Opitz, Martin: Ich will dies halbe Mich

Schlagwörter:
Barock, Todessehnsucht, Diesseitsfreude, Schöpfer, Referat, Hausaufgabe, Opitz, Martin: Ich will dies halbe Mich
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Referat
Gedichtinterpretation: Martin Opitz Ich will dies halbe Mich Die Lyrik in der Zeit des Barock war geprägt durch eine gewisse Gespanntheit. Todessehnsucht und Diesseitsfreude waren Gegenstand vieler Werke und bildeten einen seltsamen Kontrast. Auch viele Gedichte des 1597 geborenen Martin Opitz, der als Begründer der ersten schlesischen Dichterschule gilt, beschäftigten sich intensiv mit diesen philosophischen Gedanken. In dem 1638 erschienenen Sonett Ich will dies halbe Mich verarbeitet der Dichter seine Sehnsucht nach dem Jenseits und hofft auf die Erlösung von den Qualen des Lebens. Er spricht von seinen Wünschen, den weltlichen Körper zu verlassen und mit seinem Geiste aufzusteigen zu einem besseren Leben und einer schöneren Welt. Das Sonett ist in einer Art Dialog verfasst. Das lyrische Ich (entspricht dem Verfasser) erzählt seine Gedanken einem stummen Gesprächspartner. Dieser wird auch mehrfach angesprochen (z.B. ...mit deiner Augen Brunst..., ...von der die deine kommen...). Der Gesprächspartner wird nicht genauer benannt, doch das Thema und der Kontext lassen darauf schließen, daß es sich um Gott handelt. Der Titel des Gedichts Ich will dies halbe Mich läßt in keiner Weise auf den Inhalt schließen. Erst beim Lesen versteht man, was der Verfasser damit meint. Er sieht die Menschen aus zwei Stücken bestehend: Dem Körper und dem Geist. Der Poet will seine Hülle auf Erden, den für ihn wertlosen (geringsten) Teil seiner Selbst, verlassen. Mutig wie Herakles möchte er ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
783
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 1 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 5 vergeben.
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