Der Investiturstreit

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Der Investiturstreit
Themengleiche Dokumente anzeigen

Referat
Der Investiturstreit Investiturstreit, Konflikt zwischen Kirche und Staat im 11. und 12. Jahrhundert um die Rolle der weltlichen Herrscher bei der Amtseinsetzung von Bischöfen und äbten. Dabei war vor allem die Zeremonie strittig, nach der der Landesherr dem geistlichen Würdenträger Ring und Stab überreichte, die Symbole seiner geistlichen Autorität. Der Brauch der Laieninvestitur kam im frühen Mittelalter auf, als Kaiser und Könige versuchten, die reichen und mächtigen geistlichen Würdenträger an sich zu binden, indem sie ihnen im Gegenzug Schutz anboten. Die Laieninvestitur war eine natürliche Folge des Feudalsystems, in dem geistliche Würdenträger oft zugleich weltliche Herrscher (und damit Vassalen des Königs) waren. Den weltlichen Landesherren war die Loyalität der Bischöfe und äbte meist wichtiger als ihre moralische Integrität. Reformbewegung In der Mitte des 11. Jahrhunderts gab es in Teilen Frankreichs und Deutschlands eine starke Bewegung zur Reformierung der Kirche. Die Reformer erkannten, daß die Laieninvestitur nicht den alten Kirchengesetzen entsprach, und führten auf sie den moralischen Verfall des damaligen Klerus zurück, insbesondere dessen Nachsicht gegenüber dem Konkubinat sowie der weitverbreiteten Simonie, dem Kauf und Verkauf von Kirchenämtern. Unter Papst Leo IX. faßte die Kirchenreform auch in Rom Fuß, wobei die Päpste schnell zu einer treibenden Kraft wurden. 1059 verurteilte Papst Nikolaus II. die Laieninvestitur; gleichzeitig schloß er den Kaiser ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
484
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 1 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 6 vergeben.
Zurück