Der Familienfideikomiss

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Der Familienfideikomiss
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Referat
Der Familienfideikommiss Begriffserklärung Ein Fideikommiß (Familienfideikommiß) ist eine Anordnung, kraft welcher ein Vermögen für alle künftige, oder doch für mehrere Geschlechtsfolger, als ein unveräußerliches Gut der Familie erklärt wird. 618 ABGB in der Fassung von 1898 Der Sinn des Familienfideikommisses war es, ein Gut, was es auch immer war, in der Familie zu halten. Das Gut durfte nur erweitert, nicht geschmälert werden. Gegenstand des Familienfideikommisses konnte jeder Vermögenswert sein, der dauernden Ertrag bringen kann, also vor allem Grundstücke und Kapital. Als Nebenbestandteile konnten auch Schmuck, Kunstwerke und andere Wertgegenstände vorkommen. Es handelt sich dabei um Privileg des Adels. Obwohl Bürger nicht grundsätzlich davon ausgeschlossen waren, wurde der Familienfideikommiß nur dem Adel gewährt. (Geregelt wurde der Familienfideikommiß früher in den Paragraphen 618 645 ABGB.) Ursprung In drei Quellen, die ich gefunden habe, wurde die Herkunft des Familienfideikommisses dreimal verschieden erklärt. Hermann Konrad legt den Ursprung des Familienfideikommisses in das 14. Jahrhundert, ohne auf den Ort einzugehen, Gerhard Köbler spricht vom 8. Jahrhundert, wo er den Ursprung des Familienfideikommisses in England vermutet, und Armin Ehrenzweig setzt den Ursprung des Familienfideikommisses im 15. Jahrhundert in Spanien an. Aufgehoben wurden die Familienfideikommisse in österreich im Jahr 1938. Erbfolge Die Erbfolge wurde vom Fideikommißstifter festgesetzt, ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
458
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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