Brecht, Bertolt

Schlagwörter:
Baal, Dreigroschenoper, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Mann ist Mann, Mutter Courage und ihre Kinder, Im Dickicht der Städte, Helene Weigel, Max Reinhardt, Das Leben des Galilei, Berliner Ensemble, Referat, Hausaufgabe, Brecht, Bertolt
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Referat
Bertolt Brecht (eigtl. Eugen Berthold Friedrich B.) 10.2.1898 in Augsburg, l4.8. 1956 in Ost-Berlin 1953 siegte Politik über Kunst: Nach dem Volksaufstand am 17. Juni veröffentlichte die DDR-Presse von einem kritischen Brief Brechts an Ulbricht lediglich die abschließende Ergebenheitsadresse, worauf in der Bundesrepublik Deutschland zum Boykott des Dramatikers aufgerufen wurde. Zwei Jahre später bestätigte das Internationale Theaterfestival in Paris den künstlerischen Weltrang des (parteilosen) Kommunisten: Das Programm trug die überschrift Hommage à Brecht und würdigte somit ein Lebenswerk im Dienst der Erneuerung des künstlerischen und damit auch gesellschaftlichen Bewußtseins. Der Sohn eines schließlich zum Direktor einer Papierfabrik aufgestiegenen Kaufmanns studierte l9l7-l92l in München Medizin und Literatur, 1918 unterbrochen durch den Einsatz als Sanitätshelfer; 1920 21 verfaßte er Theaterkritiken für die Augsburger Zeitung der USPD. Als erstes Drama kam 1922 in München das Heimkehrer-Stück Trommeln in der Nacht zur Aufführung, für das Brecht mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. 1923 folgten die Uraufführungen von Im Dickicht der Staidre und dem expressionistischen Erstlingswerk Baal. 1924 ließ Brecht sich in Berlin nieder. Ausgehend von der Kritik am bestehenden Theaterbetrieb und in engem Zusammenhang mit seiner als Publizist entwickelten Gesellschaftskritik, erarbeitete er, zunächst unsystematisch, Theorie und Praxis des (u. a. auch vom ostasiatischen ...

Autor:
Kategorie:
Deutsch
Anzahl Wörter:
4189
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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