Menschliches Denken

Schlagwörter:
Forschung, Syllogismus, Amos Tversky, Daniel Kahneman, Referat, Hausaufgabe, Menschliches Denken
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Referat
Menschliches Denken Die Erforschung des menschlichen Denkprozessses ist vermutlich das komplizierteste und umfangreichste Forschungsprojekt aller Zeiten. Zudem stellt sich dem Forscher ein grundlegendes Problem: Um herauszufinden wie gedacht wird, muß man eben nachdenken, somit verschmelzen Forschungsobjekt und Methode miteinander, ähnlich wie wenn die Lupe durch die es betrachtet wird, Teil des Objekts wäre. Gedanken sind im Allgemeinen kaum dem Willen unterworfen. Man kann sich zwingen etwas zu lesen, lernen, hören...., wie es aber verarbeitet wird, darauf haben wir sehr wenig Einfluß. Ebenfalls ist es nicht möglich, an irgend etwas Bestimmtes nicht zu Denken, z.B.: blaue Mäuse. Das Denkverbot selbst meißelt die Konturen der Maus in unser Gehirn. Schon vor 2000 Jahren beschäftigten sich Philosophen und Denker mit dem menschlichen Denken. Die lange Zeit gültige Definition von Denken lautete: Richtiges Denken beruht auf der sauberen Definition von Begriffen, und deren Kombination nach den Regeln der Logik. Als ideal der Denkvorgänge galt damals der Syllogismus des Aristoteles: Alle Menschen sind sterblich. Sokrates ist ein Mensch. Also ist Sokrates sterblich. Nach dieser Definition wäre Denken ein systematisches und logische Schließen. Doch in Wirklichkeit ziehen wir ständig und unbewußt automatisierte Schlußfolgerungen, was auch die Pioniere der Künstlichen Intelligenz zu spüren bekamen, die meinten es genüge, einem Rechner eine ausreichend große Wissensbasis und die ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
1110
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 1 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 2 vergeben.
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