Cicero, Marcus Tullius: Anklage gegen Verres

Schlagwörter:
Syrien, Syrakus, Referat, Hausaufgabe, Cicero, Marcus Tullius: Anklage gegen Verres
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Referat
Cicero: Anklage gegen Verres, Buch IV 27 Ich komme nun nicht schon zu einem Diebstahl, nicht zu einer Habgier, nicht zu einer Begierde, sondern zu dieser Art von Verbrechen, in der mir alle Sünden inne zu wohnen scheinen. In dieser werden die unsterblichen Götter gekränkt, die Ehre und der Ruf des Namens des römischen Volkes geschmälert, die Gastfreundschaft geschmälert und verraten und alle befreundeten Könige und alle Völker, die unter deren Macht stehen, entfremdet. Ihr wißt ja, dass die Syrischen Könige, die jungen Söhne des Königs Antiochus, neulich in Rom waren. Sie waren nicht wegen des syrischen Königreiches gekommen, denn dieses hatten sie unangefochten von ihren Vätern und Ahnen geerbt, sondern weil sie glaubten, dass das ägyptische Reich ihnen und ihrer Mutter Selene zugehöre. Nachdem sie aus Termingründen abgewiesen worden waren und ihr Anliegen nicht mit dem Senat haben besprechen können, reisten sie wieder in ihr ererbtes Königreich Syrien zurück. Der eine von ihnen, Antiochus, wollte über Sizilien reisen und kam daher nach Syrakus, als Verres Prätor war. Hier glaubte Verres, dass ihm sein Erbe zugekommen sei, weil derjenige in sein königliches Reich gekommen war, von dem er glaubte und gehört hatte, dass er viel Prächtiges mit sich brächte. Dem Mann schickte er ziemlich reichlich Geschenke, die im Haus von Nutzen sind, nämlich öl und Wein, so viel er für richtig hielt und auch vom Weizen, was genug sein könnte, von seinen Steuereinkünften. Des Weiteren lud er ...

Autor:
Kategorie:
Latein
Anzahl Wörter:
1307
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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