Juden

Schlagwörter:
Hebräer in Kanaan, Die zwölf Stämme, Exodus, Königreich, Salomons Herrschaft, unterworfenes Judäa, Leben in Babylon, Diaspora, Hasmonäer, Bar Kochba, islamische Toleranz, Antisemitismus, rabbinische Tradition, Thora, Benediktion, Sabbat, Orthodoxie, Referat, Hausaufgabe, Juden
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Referat
Juden , im modernen Sprachgebrauch häufig wortgleich mit Hebräern und Israeliten verwendet. In historischer und ethnischer Hinsicht haben die Begriffe jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Als allgemeiner geschichtlicher Terminus bezeichnet das Wort Hebräer alle semitischen Nomadenstämme, die um 1500 v. Chr. den östlichen Mittelmeerraum durchzogen. In der jüdischen Geschichte dient er jedoch als Bezeichnung ausschließlich jener Gruppen, die Jahwe als Gottheit anerkannten, und zwar von ihren Ursprüngen an bis zu jener Zeit, als sie das antike Palästina, Kanaan genannt, eroberten und sich um 1020 v. Chr. zu einer einzigen, von einem König regierten Nation zusammenschlossen. Die Israeliten gehören indes einer bestimmten ethnischen und nationalen Gruppe zu, die von den Hebräern abstammte und einen gemeinsamen Glauben teilte. Historisch exakt umfaßt der Begriff diese Gemeinschaft von der Eroberung Kanaans bis zur Zerstörung des Königreiches Israel 721 v. Chr. durch den assyrischen König Sargon II. (Regierungszeit 722-705 v. Chr.). Der Name Jude schließlich steht für die kulturellen Nachfahren der beiden erstgenannten Gruppen von der Zeit ihrer Rückkehr aus dem Babylonischen Exil bis in die Gegenwart. Das Wort selbst leitet sich von hebräisch yehudhi ab und galt ursprünglich für die Mitglieder des hebräischen Stammes Juda und später für die Zugehörigkeit zur Provinz Judäa. Das deutsche Wort Jude geht direkt auf lateinisch judaeus, Bewohner Judäas, zurück. Die heutigen Juden ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
12503
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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