Der dreißigjährige Krieg

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Der dreißigjährige Krieg
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Referat
Dreißigjähriger KriegDer Dreißigjährige Krieg war eine verwirrende Abfolge kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen mehreren europäischen Mächten auf deutschem Boden. Im Gedächtnis der Nachwelt sind jedoch die machtpolitischen und konfessionellen Motive der Staaten und die schließlich im Westfälischen Frieden fixierten Ergebnisse weit weniger gegenwärtig als die schrecklichen Leiden, die jene dreißig Jahre über zahllose Menschen brachten.Das frühe 17. Jahrhundert kannte kein stehendes Heer und keine allgemeine Wehrpflicht. Typisch für die Zeit waren Söldnerheere. Mit der Aufstellung einer Armee - der Armierung - wurde erst begonnen, wenn man angreifen wollte oder einen Angriff befürchtete. Den Auftrag dazu erteilte der Landesherr einem bewährten Söldnerführer, der seine Werbeoffiziere ausschickte. Gesucht wurden Männer, die entweder schon gedient hatten oder zum ersten Mal probieren wollten, ob der Plünderer nicht seinen Vorteil hätte im Vergleich mit dem Geplünderten (Golo Mann). Kriegführen war ein Beruf; man wechselte den Dienstherrn, wenn ein anderer besseren Sold und höheren Beuteanteil bot. Das galt auch und besonders für Offiziere. Ein Obrist, der nacheinander in schwedischen, polnischen, kaiserlichen und kursächsischen Diensten stand, war keine Ausnahme.Die Söldnerführer waren Unternehmer, die den Krieg als Geschäft betrieben. Am reinsten verkörperte Wallenstein diesen Typus. Als er 1625 zum kaiserlichen Oberbefehlshaber ernannt wurde, stellte er auf eigene ...

Autor:
Kategorie:
Geschichte
Anzahl Wörter:
504
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 4 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 5 vergeben.
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