Der Rechtsstaat

Schlagwörter:
Gesetz, Gewaltenteilung, Antike, Referat, Hausaufgabe, Der Rechtsstaat
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Referat
Der Rechtsstaat Schon in der Antike fragte sich der Mensch, was Recht sei und woher es komme. Ein Prüfstein der Rechtsstaatlichkeit ist die Frage, ob das geltende Recht zur Unterdrückung einzelner Bevölkerungsteile eingesetzt werden kann. Wird diese Frage bejat, so handelt es sich nachunserem Verständnis nicht um einen Rechtsstaat. Als Rechtsquellen unterscheiden wir das göttliche Recht, das positive Recht und das Naturrecht. Wer sich auf göttliches Recht beruft, der geht von einem zeitlosen Recht aus, welches von Gott im Schöpfungsakt mitgegeben wurde. Wer von einem positiven Recht ausgeht, der nimmt an, dass das Recht allein vom Menschen gesetzt wurde, weil es von Nutzen war (d.h. Utilitarismus, Rechtspositivismus). Ein Anhänger der Naturrechtslehre geht von der Existenz eines vorstaatlichen und überzeitlichen Rechts aus. Im Unterschied zum göttlichen Recht ist für ihn aber nicht Gott die Rechtsquelle, sondern die naturgegebene Vernunft des Menschen. Das Grundgesetz für dei Bundesrepublik Deutschland knüpft an die naturrechtliche Tradition an. Dazu gehört insbesondere die Würde des Menschen und die Menschenrechte. Die Rechtsstaatlichkeit lässt sich besonders am Strafrecht ablesen. Hier müssen eineige Grundsätze erfüllt sein (GG Art. 97-104): - keine Strafe ohne Gesetz (nulla poena sine lege); d.h. eine Strafe kann nur dann ausgesprochen werden, wenn die Tat schon vor dem Zeitpunkt des Geschehens unter gesetzlicher Strafandrohung stand. - das Analogieverbot; d.h. das ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
303
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 2 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 5 vergeben.
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