Die NS-Zeit - Literatur als Zeitbild

Schlagwörter:
Tagebuch der Anne Frank, Erich Hackl, Abschied von Sidonie, Ödön von Horvath, Jugend ohne Gott, Carl Zuckermayr, Des Teufels General, Referat, Hausaufgabe, Die NS-Zeit - Literatur als Zeitbild
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Referat
DEUTSCH SPEZIALGEBIET DIE NS-ZEIT - LITERATUR ALS ZEITBILD: ANHAND VON ZUCKMAYRS DES TEUFELS GENERAL, HACKLS ABSCHIED VON SIDONIE, HORVATHS JUGEND OHNE GOTT UND DEM TAGEBUCH DER ANNE FRANK Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg im Spiegel des deutschen Dramas ,,Wie tief der Einschnitt war, den das Jahr 1945 in die deutsche Geschichte machte, kann man kaum irgendwo anders so ablesen wie an der Literatur. Sie ist ein verletzlicher, leicht wandelbarer Bereich. In ihm wird empfindlicher reagiert als anderswo. Im vitalen Bereich wurde weitergelebt: an die Stelle der tödlichen Gefahren des Krieges und unterm totalitären Regime traten die Härten, Entbehrungen und Gefährdungen der Besatzungszeit. Man mußte sich weiterhin durchschlagen. Im politischen Bereich gab es plötzlich ein Vakuum: über Nacht hatte sich, schien es, mit dem Zusammenbruch der politischen Struktur, der NS-lnstitutionen, auch ihr ideologischer Inhalt ins Ungreifbare verflüchtigt. Nazis schien es keine mehr zu geben. In das Vakuum traten diejenigen ein, die vor 1933 links von den Nazis gestanden und überlebt hatten - eine winzige, überlastete, bemühte Minderheit. Eine diffuse Situation. Sie stellte sich in der Literatur dar, vielfach auf eine Weise, die heute zugleich rührend und peinlich wirkt. Alles war unsicher und schwankend, die Vergangenheit fragwürdig und wegen ihrer unbeantworteten Fragwürdigkeit nahezu tabuiert, die Zukunft verhängt - die noch verbliebenen Energien waren nötig, um in der zur punktuellen ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
8608
Art:
Spezialgebietsausarbeitung
Sprache:
Deutsch
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