Molekulare Wirkungsweise der Gene

Schlagwörter:
Phenylketonurie, Enzymdefekt, Phenylalanin, Tyrosin, genetischer Code, Ribonucleinsäure, Codogen, Codon, Anticodon, Polyploidie, Hybridzüchtung, Heterosiseffekt, Referat, Hausaufgabe, Molekulare Wirkungsweise der Gene
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Referat
Molekulare Wirkungsweise der Gene Bestätigung der Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese am Beispiel der PKU (Phenylketonurie): Ursache und Behandlungsmöglichkeiten: Ursache der Ausscheidung von Phenylbrenztraubensäure im Harn ist ein Enzymdefekt. Das Enzym heißt Phenylalanin-Hydroxylase (in den folgenden Gleichungen mit H. abgekürzt) und katalysiert im Normalfall den Umbau der Aminosäure Phenylalanin in die Aminosäure Tyrosin. Durch dem Ausfall des Enzyms ist dieser Schritt blockiert. Das Phenylalanin geht statt dessen in andere Verbindungen über, darunter die schon erwähnte Phenylbrenztraubensäure. Es liegt also ein Stoffwechselfehler vor. Die schwersten Folgen der Krankheit, geistige Retardierung und Schwachsinn, beruhen auf den Wirkungen der fälschlich gebildeten Stoffwechselprodukte. Die Kenntnis dieses Zusammenhanges erschließt die bisher einzige Möglichkeit einer Behandlung. Phenylalanin gelangt als Eiweißbestandteil mit der Nahrun in den Körper. Der menschliche Körper kann Phenylalanin nicht selbst synthetisieren; es gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Größere Bedeutung im Stoffwechsel hat es nur als Vorstufe des Tyrosins. Tyrosin wird ebenfalls mit der Eiweißnahrung aufgenommen. (Bei bestimmten Bakterien, die unter Minimalbedingungen wachsen sollen, wird durch das Phenylalanin die Wachstumsbeschränkung aufgehoben) Verhinderung der Krankheitssymptome durch weitgehend phenylalaninarme - freie und tyrosinreiche Diät. Diese muß so früh wie möglich beginnen und bis zu, 10. ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
806
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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