Der literarische Reisebericht

Schlagwörter:
Altnordische Reiseliteratur, Spätmittelalter, Hodoeporica, Kavalierstour, Christoph Barchewitz, Aufklärung, Italien, Georg Forster, Vormärz, Harry Heines, Amerika, England, Massentourismus, Referat, Hausaufgabe, Der literarische Reisebericht
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Referat
Der literarische Reisebericht EINFüHRUNG Wenn jemand eine Reise tut, so kann er er was erzählen. Nicht erst Matthias Claudius erkannte den intimen Zusammenhang zwischen Reisen und erzählen. Diese Verbindung hatte sich über Jahrhunderte entwickelt, und jede Epoche hatte ihre typische Reiseform, jeweils verbunden mit einer gewissen Vor- und Nachzeitigkeit: Die Pilgerreise im Mittelalter, Die Grand Tour im 17. Jh., als Weiterführung die Italienreise im 18. Jh., die Auswanderungswellen im 19. Jh. und die Moderne im 20. Jh. Reisende stehen seit je her unter dem Verdacht, zu lügen. Der Reisebericht wird schon seit der Antike als eine Gattung mit wenig Wahrheitsgehalt gesehen. Diese Lügen haben verschiedene Ursachen, wie kommerzielle Bedürfnisse oder daß der Reisende den Erfahrungen, die die Konfrontation mit dem Fremden bietet, nicht gewachsen ist. Hier stellt sich auch die Frage, was eigentlich fremd ist und nach den Bedingungen einer Erfahrung dieses. Eine einfache Abweichung vom Bekannten reicht sicherlich nicht aus, um etwas als kulturell fremd darzustellen. Der Prozeß, in dem sich die Wahrnehmungsformen herausbildetenn, ist eingebettet in weiträumige Entwicklungen. In dessen Verlauf wandelte sich die Gestalt des Fremden und der Wirklichkeitsauffassung von einem geteilten Weltbild nach dem Mittelalter in eine einheitliche Wirklichkeit. Wie auch immer das Verhältnis zwischen Eigenem und Fremden gefaßt wurde, das entscheidende bleibt, daß das Andere stets genau abgrenzbar ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
3409
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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