Böll, Heinrich: Ansichten eines Clowns

Schlagwörter:
Hans Schnier, Marie, katholische Kirche, Außenseiter, Krieg, Referat, Hausaufgabe, Böll, Heinrich: Ansichten eines Clowns
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Referat
Intern: Leseliste: Ansichten eines Clowns Es war schon dunkel, als Hans Schnier, Clown und Sohn eines reichen Braunkohleunternehmers, sein Zimmer in einer Bonner Wohnung betrat. Er war ein gerade arbeitsloser Clown geworden, denn er hatte sich während eines Stückes sein Knie stark verletzt. Außerdem war er, seit Marie ihn verlassen hatte, ein Trinker, was seinen Wert für eine Aufführung drastisch drückte. Denn nichts ist mitleiderregender als ein besoffener Clown, der über die Bühne humpelt. Und ein Clown der Mitleid erregt bedrückt die Menschen anstatt sie auf zu heitern. Hans Schnier wurde Clown gegen den Willen seiner reichen Eltern. Das nicht um sie zu ärgern, sondern um seiner Begabung freien Lauf zu lassen. Er war ein Clown, der den Papst, Gary Cooper und Alec Guinness als die einzigen wirklichen Christen betrachtete. Er war selbst nicht katholisch. Das war einer der Gründe, an denen seine Beziehung zu Marie zerbrach. Marie war die streng katholisch erzogene Tochter eines Ladenbesitzers in Bonn. Hans lebte mit ihr in Sünde, da sie miteinander geschlafen hatten, aber nicht verheiratet waren. Er war streng monogam. Die einzige Frau bei der er es sich anders überlegen hätte können, war Monika Silvs. Seine Monogamie und natürlich auch seine grenzenlose Liebe zu Marie waren die Auslöser für sein Alkoholproblem. Marie hatte sich, wenn sie in Bonn gewesen waren, im Katholischen Kreis aufgehalten, wo sie auch oft Hans mitgenommen hatte um ihn zum konvertieren zu bewegen. Auch ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
1608
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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