Goethe, Johann Wolfgang von: Grenzen der Menschheit

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Goethe, Johann Wolfgang von: Grenzen der Menschheit
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Referat
Untersuchung des Gedichts Grenzen der Menschheit von Johann Wolfgang von Goethe Aufgabe 1 Interpretieren Sie das Gedicht Das Gedicht Grenzen der Menschheit kann, in Anbetracht des übergeordneten Themas Gott, zu den Hymnen, also den Loblidern Gottes gezählt werden. Es besteht im Ganzen aus fünf Strophen, die eine unterschiedlich große Anzahl unterschiedlich langer Verse beinhalten. Ein Reim oder Reimschema wird nirgends verwendet. Das Gedicht ist in einem freien Rhythmus geschrieben, wobei jedoch auf das gehäufte Vorkommen des Daktylus-Versmaß hingewiesen werden muss. Die Sprache scheint feierlich und getragen, aber auch sehr bildlich und daher interpretationsbedürftig. Wenn wir uns dem inhaltlichen Teil der Analyse widmen, stellen wir fest, dass Goethe in der ersten Strophe das Verhältnis der Menschen oder der Menschheit zu Gott beschreibt. Er wendet sich dem uralten heiligen Vater, sprich Gott, zu und lässt das lyrische Ich bewundernd von der Erde in den Himmel hinauf schauen. Das Paradoxon segnende Blitze deutet auf die Ambivalenz Gottes hin, der im Christentum strafend aber auch gnädig erscheinen kann. In Strophe zwei wird zunächst ein direkter Vergleich zwischen Mensch und Gott abgelehnt und im nachfolgenden Beispiel berichtet, was geschehen würde, stellte sich ein Mensch mit Gott auf eine Stufe: Nirgends haften dann die unsichern Sohlen, und mit ihm spielen Wolken und Winde. Besagter Mensch würde den Bodenkontakt, den Bezug zur Realität verlieren. Er muss einsehen, ...

Autor:
Kategorie:
Deutsch
Anzahl Wörter:
780
Art:
Kurzzusammenfassung
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 18 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 3 vergeben.
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