Wittgenstein, Ludwig: Tractatus Logico-philosophicus

Schlagwörter:
Bertrand Russell, Logik, Sprachwissenschaft, Sprachspiele, Referat, Hausaufgabe, Wittgenstein, Ludwig: Tractatus Logico-philosophicus
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Referat
Ludwig Wittgenstein (1889 - 1951) Der österreichische Philosoph, am 26. April 1889 in Wien als Sohn eines Stahlmagnaten geboren, studierte zunächst Ingenieurswissenschaften. Die Sprache der Physik faszinierte ihn als Möglichkeit, wahr und schlicht über Realität zu reden. So ging er 1912 als Student nach Cambridge zum Physiker und Philosophen Bertrand Russell, der sich damals mit der logischen Struktur der Sprache beschäftigte. Unter dem Einfluss von Frege begann Wittgenstein eine umfassende Theorie über die Grundlage der Logik und die Wirkungsarten der Sprache zu entwickeln. Dieses Projekt verfolgte er mit großem Eifer während seines Aufenthaltes 1913-14 in Norwegen und während der Kriegsjahre, in denen er sich freiwillig als Artillerist an die Ostfront meldete. Ergebnis dieser Studien ist der Tractatus Logico-Philosophicus. Es ist ein kleines aus numerischen Sätzen bestehendes Büchlein. Im Vorwort behauptete er, alle ( ) philosophischen Probleme endgültig gelöst zu haben, und zwar durch Untersuchungen der Sprache: Die Möglichkeit des Satzes beruht auf dem Prinzip der Vertretung von Gegenständen durch Zeichen. Daher könne man über etwas anderes als die gegenständliche Welt, etwa über Gott oder Freiheit, nicht reden. Einzig sinnvoll seien Sätze der Naturwissenschaft. Wittgenstein, von urchristlichen Ideen beeindruckt, verschenkte nach dem Krieg sein riesiges Vermögen und lebte 1919-26 als Volksschullehrer in österreichischen Dörfern. Da er tatsächlich glaubte, die ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
657
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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