Strittmatter, Thomas: Milchmusik
Beschreibung / Inhalt
Das Dokument ist ein Rezensionstext über das Buch „Milchmusik“ von Thomas Strittmatter, das nach seinem Tod aus seinem literarischen Nachlass veröffentlicht wurde. Der Schriftsteller war ein vielseitiger Künstler, der sich intensiv mit dem Thema des Todes auseinandersetzte. „Milchmusik“ ist ein Prosawerk, das aus zwei verquicken erzählerischen Monologen besteht. Der Rezensent beschreibt den Inhalt des ersten Monologs, in dem ein einsamer alter Mann über Gott und die Welt nachdenkt und seine Sicht auf die Welt ausdrückt. Er betrachtet das Leben aus einer anderen Perspektive, die für einen Jugendlichen besonders interessant ist. Der Text beinhaltet auch Aspekte wie Umweltzerstörung und Entfremdung von Mensch und Tier. Der Rezensent empfiehlt das Buch, da es trotz seiner Kürze viele differenzierte Gedanken enthält.
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Auszug aus Referat
MILCHMUSIK FRANKFURTER VERLAGSANSTALT, 1996 von Thomas Strittmatter Thomas Strittmatter, am 18. Dezember 1961 in St. Georgen im Schwarzwald geboren, ist am 29. August 1995 in Berlin an einem plötzlichen Herzversagen gestorben. Mit seinem Tode verlor die deutsche Literatur einen der bedeutendsten Autoren der jüngeren Generation. Für den vielseitig begabten Schriftsteller, Maler, Drehbuchschreiber und Hörspielautor stand das Thema des Todes im Zentrum seines Schaffens. Er war ein Künstler, der unbeeindruckt vom Zeitgeist auf seine besondere archaische Weise Tod und Welt zusammendachte. Milchmusik ist die erste Veröffentlichung aus dem literarischen Nachlaß von Strittmacher. Daß er an diesem Prosaprojekt arbeitete, war seinem Umkreis durch mündliche und schriftliche Erwähnungen bekannt. In einem Brief schreibt er: Es handelt sich bei Milchmusik um sieben stafettenartig verquickte erzählerische Monologe. Menschen befinden sich ständig in wandelnden, geschwinder werdenden Lebenszusammenhängen, ihre Wahrnehmung verändert sich wie ihre zwischenmenschlichen Bindungen. Meine neue Prosaarbeit versucht, diese komplexen Veränderungen erzählerisch zu fassen, die Form des Monologes soll anhand von sieben autonomen, trotzdem aber zusammenwirkenden Sprachapparaten sprachlich-evolutionäre Vorträge poetisch darstellen. Von den ursprünglich geplanten sieben Monologen hat Strittmatter nur zwei fertigstellen können (Milchmusik fertig, Im Kolk noch in Arbeit). Trotz des nicht Ausformulierten ...
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Autor:
Whyvn Aöfgrere
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
1265
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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