Die römische Frau

Schlagwörter:
Ehe, Gesellschaft, Bürgerrechte, Mitgift, Referat, Hausaufgabe, Die römische Frau
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Referat
Die römische Frau war ihr ganzes Leben abhängig, entweder vom Mann oder von ihrem Vater, die ihre Vormünder waren. Die Frau musste immer einen Vormund haben. Starb ihr Vater oder ihr Ehegatte, so war sie für eine kurze Zeit unabhängig, doch es musste bald ein neuer Vormund her. Das Testament konnte den Vormund bestimmen, sonst trat dafür die allgemeine Vormundschaftsregelung ein. Mit minus (wörtlich Hand) wurde eine Eheform beschrieben. Die Verfügungsgewalt, manus wurde bei der Ehe meist vom Vater auf den Ehemann übertragen. Die Gattin galt in bezug auf ihren Gatten als Frau in der Position einer Tochter. Die Mutter hatte daher besonders in der Erbangelegenheit die gleichen Rechte wie die Kinder ihres Mannes. Dies war ohne das Testament nicht zu ändern, doch konnte der Mann bei ihr nicht über Leben und Tod entscheiden. Die in manus-Ehe verheiratete Frau hatte kein eigenes Vermögen, alles gehörte ihrem Gatten bzw. dessen Vater, solange er noch lebte. Sie hatte gegenüber dem Vater ihres Mannes(Oberhauptes) die Stellung einer Adoptivtochter. Der Unterschied zu der freien Ehe bestand darin, dass die Frau rechtlich unabhängig von ihrem Mann war, aber dennoch der potestas ihres Vaters unterlag. Den gesellschaftlichen Status ihres Gatten nahm die Frau an. Geschenke und Erbe floss sofort in das Eigentum des Mannes. Die Unabhängigkeit konnte die Frau erst nach dem Tod des Mannes oder nach einer Scheidung erlangen. Mit einer Heirat betrat die Frau die Familie des Mannes. Rechtlich ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
964
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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