Sichelzellenanämie des Menschen

Schlagwörter:
Chromosome, Hämoglobin, Sticky Patches, Erythozyten, Referat, Hausaufgabe, Sichelzellenanämie des Menschen
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Referat
Sichelzellanämie des Menschen Einleitung Bei der Sichelzellanämie handelt es sich um eine erblich bedingte Krankheit, die vor allem bei Schwarzen sehr verbreitet ist. Ausgelöst wird sie durch eine Mutation in einem Gen, das auf Chromosom 11 lokalisiert ist. Aufgrund dieser Mutation kommt es zu einer Veränderung der Aminosäuresequenz einer Untereinheit des Hämoglobins, der -Globin-Kette. Bei Betroffenen kommt es zu einer sichelartigen Verformung der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen. Struktur des Hämoglobins Sauerstoff wird von Hämoglobin der Erythrozyten gebunden und im Blut transportiert. Hämoglobin A, das vorherrschende Hämoglobin im erwachsenen menschlichen Körper, besteht aus 4 Polypeptidketten und 4 Hämgruppen, deren Eisenatome in der Ferroform (2 ) vorliegen. Der Proteinanteil, den man als Globin bezeichnet, besteht aus zwei -Ketten (mit je 141 Resten) und zwei -Ketten (mit 146 Resten). Die Hämgruppe ist über eine Bindung des Eisenatoms mit einem Histidinrest mit der Polypeptidkette verbunden. Die sechste Koordinationsstelle des Eisenatoms steht dabei für die Bindung von Sauerstoff zur Verfügung. Homozygote und heterozygote Vererbung des Sichelzell- -Globin-Gens Wie schon erwähnt, liegt die Mutation auf dem Gen für die -Globin-Kette. Wenn die Krankheit homozygot vererbt wird, wird nur das Sichelzell- -Globin produziert. Dies führt zu schwersten Organschäden und zur Anämie, die Krankheit verläuft also in der Regel tödlich. Menschen, die heterozygot sind, ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
675
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 11 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 4 vergeben.
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