Das Ermächtigungsgesetz

Schlagwörter:
NSDAP, Goebbel, Reichstag, Hitler, KPD, Neuwahlen, Reichskabinett, Weimarer Verfassung, Referat, Hausaufgabe, Das Ermächtigungsgesetz
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Referat
Ermächtigungsgesetz Die Planungen der NSDAP zur Begründung eines Ermächtigungsgesetzes gehen bereits auf August bzw. November 1932 zurück. In Goebbels Tagebuch findet man unter dem 6. August 1932 folgende Eintragung: Wenn der Reichstag ein vom Führer gefordertes Ermächtigungsgesetz ablehnt, wird er nach Hause geschickt. Goebbels rechnete also damit, dass Hitler bald vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt werden würde. Auch Hitler war sich sicher, dass er bald zum Reichskanzler ernannt werden würde: Es ist ... die Aufgabe eines Kanzlers, der ... die Schwerfälligkeit des parlamentarischen Vorgehens als gefährliche Hemmung ansieht, sich eine Mehrheit für ein aufgabenmäßig begrenztes und zeitlich fixiertes Ermächtigungsgesetz zu sichern. Somit ist bereits hier die Absicht Hitlers zu erkennen, die Möglichkeiten eines Ermächtigungsgesetzes auszunutzen, um die Verfassung auszuhöhlen. Als am 30. Januar 1933 Hitler tatsächlich von Reichspräsident Hindenburg zum neuen Reichskanzler ernannt wird, ist in der am gleichen Tag geführten ersten Ministerbesprechung ein Hauptdiskussionspunkt ein Ermächtigungsgesetz und dessen Verabschiedung im Reichstag. Anzumerken ist, dass die Regierungskoalition nur knapp 40 der Stimmen des Reichstages besaß, jedoch eine Zweidrittelmehrheit benötigte, um das Ermächtigungsgesetz zu verabschieden. Hitler und Göring schlugen die Auflösung des Reichstages vor, um nach der anschließenden Wahl eine Zweidrittelmehrheit hinter sich zu vereinigen, mit der ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
1528
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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