Heym, Georg: Der Gott der Stadt

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Referat, Hausaufgabe, Heym, Georg: Der Gott der Stadt
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Referat
Georg Heym: Der Gott der Stadt Auf einem Häuserblock sitzt er breit. Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit Die letzten Häuser in das Land verirrn. Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal, Die großen Städte Knien um ihn her. Der Kirchenglocken ungeheure Zahl Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer. Wie Korybanten-Tanz dröhnt die Musik Der Millionen durch die Straßen laut. Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik Ziehn auf zu ihm, wie Duft von Weihrauch blaut. Das Wetter schwelt in seinen Augenbrauen. Der dunkle Abend wird in Nacht betäubt. Die Stürme flattern, die wie Geier schauen Von seinem Haupthaar, das im Zorne sträubt. Er streckt ins Dunkle seine Fleischerfaust. Er schüttelt sie. Ein Meer von Feuer jagt Durch eine Straße. Und der Glutqualm braust Und frißt sie auf, bis spät der Morgen tagt. Das Gedicht beschreibt ihn, der auf einem Häuserblock sitzend versucht einen überblick über das Chaos von knienden großen Städten, Häusern, dröhnender Musik, schwarzem Türme Meer und Millionen zu finden. Die Beschreibung: Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik...zeigt eine ablehnende Haltung gegenüber der Zivilisation und Industrialisierung. Es wird in den ersten drei Strophen eine zunehmend negative Stimmung aufgebaut, die sich in der vierten Strophe im Ausbruch von Revolution oder Krieg entlädt: Stürme flattern...im Zorne sträubt...Fleischerfaust...Meer von Feuer...Glutqualm braust.... Die Chiffre der Gott der Stadt läßt sich nur ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
389
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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