Bernhard, Thomas

Schlagwörter:
Biographie Bernhard, Lebensumstände Bernhards, Leben Bernhards, Referat, Hausaufgabe, Bernhard, Thomas
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Referat
Mit diesen fürchterlichen Beschimpfungen mußte der junge Thomas Bernhard aufwachsen. Er, der immer das unerwünschte Kind war, dem immer das Gefühl gegeben wurde, zeitlebens im Weg gestanden zu sein, litt darunter ein unwillkommener Gast zu sein. Seine Mutter haßte ihn, da sie in seinem Gesicht, das Gesicht ihres Verlobten sah, den sie sehr geliebt hat, der sich ihr aber entzogen hatte. Bei jeder Gelegenheit griff sie zum Ochsenziemer, mit dem sie wild auf ihn einschlug. Auch nur bei der geringsten Gelegenheit griff sie zum Ochsenziemer. Wenn sie ihn sah, sah sie zugleich ihren Mann. Sobald die Kraft des Ochsenziemers nicht fruchtete, versuchte sie das Kind mit den teuflischen Sätzen Du hast mir noch gefehlt Du bist mein Tod in die Knie zu zwingen. Er durfte nie nach seinem Vater fragen, denn die Antwort war der Ochsenziemer Der Großvater mütterlicherseits, der Dichter Johannes Freumbichler wurde zur überragenden Person in Bernhards Leben. Bernhard liebte seinen Großvater und umgekehrt. Lange Spaziergänge mit seinem Großvater hätten ihn gerettet, so er in einem seiner autobiographischen Werke. Im Grunde waren diese Spaziergänge fortwährend nichts anderes als Naturgeschichte, Philosophie, Mathematik, Geometrie, die ihn glücklich machten. Er verehrte und bewunderte seinen Großvater. Der sogenannte Unruhestifter Bernhard wurde schließlich noch zum Bettnässer. Wenn er aufwachte, wie er in einem seiner autobiographischen Werke schreibt, war das Unglück schon passiert, und das ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
621
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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