Vererbung des Geschlechts

Schlagwörter:
Geschlechtsmerkmale, Chromosomen, Anomalien, Referat, Hausaufgabe, Vererbung des Geschlechts
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Referat
Vererbung des Geschlechts und Geschlechtsanomalien Das Geschlecht des Menschen wird nach dem XY-Typus bestimmt. Nicht alle Geschlechtsmerkmale haben ihre Gene auf den Chromosomen X und Y. Im frühembryonalen Zustand wird in den Zellen mit zwei X-Chromosomen ein X-Chromosom durch Kontraktion der DNA und Verknüpfung mit zusätzlichen Proteinen inaktiviert. Dieses ruhiggestellte Chromosom bezeichnet man als Barr-Körperchen. Welches der beiden Chromosomen inaktiviert wird, unterliegt dem Zufall. Bis zur 10. Embryonalwoche ist die Keimdrüsenanlage beim Menschen undifferenziert. Enthält danach die Zelle ein Y-Chromosom, entwickelt sich das Keimdrüsengewebe zum Hodengewebe weiter, kommt es zum Zelltyp XX entwickelt es sich zum Ovarialgewebe. Bei Störungen während der Geschlechtsentwicklung, bilden sich Intersexe mit Hoden und Ovarien nebeneinander, aber infantilen äußeren Geschlechtsorganen aus. Kommt es nach Ausbildung der Keimdrüsen zu Störungen des Hormonhaushalts, entstehen Scheinzwitter, sogenannte Hermaphroditen. Diese besitzen dann als XY-Typ zwar Hoden, aber ein weibliches Erscheinungsbild. Umgekehrt kann es natürlich auch der Fall sein. Das Ei wird zweizellig, wenn das Richtungskörperchen in der Reifeteilung erhalten bleibt. Der Zwitter entwickelt sich dann, sobald die ein der beiden Zellen von einem X-Chromosom und die andere von einem Y-Chromosom befruchtet wird. Die Kern-Geschlechtsbestimmung erfolgt durch cytologische Untersuchung von Blutzellen, Zellen der ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
411
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
Diese Hausaufgabe wurde bisher 2 mal bewertet. Durchschnittlich wurde die Schulnote 5 vergeben.
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