Die Stadt im Mittelalter

Schlagwörter:
Römerzeit, frühes Mittelalter, Burg, Referat, Hausaufgabe, Die Stadt im Mittelalter
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Referat
Die Stadt im MittelalterDie Ursprünge des mittelalterlichen Städtewesens in Deutschland reichen bis in die Römerzeit zurück, wie die Beispiele Köln und Trier belegen. Das Anwachsen der städtischen Bevölkerung im frühen Mittelalter war begleitet von einer Ausdifferenzierung des Stadtraumes. Um 1350 gab es in Deutschland etwa 3000 Städte. Das mittelalterliche Stadtbild war gekennzeichnet durch enggedrängte steile Giebel, die von den Türmen und Schiffen der Kirchen überragt wurden. Die mittelalterliche Stadt hob sich von den meisten zu einer Grundherrschaft gehörenden ländlichen Bezirken in rechtlicher, wirtschaftlicher, sozialer und topographischer Hinsicht ab.Die rechtliche Sonderstellung der Stadt gegenüber dem Land, d.h. die städtische Freiheit gegenüber der Schollengebundenheit, beruhte auf mehreren Vergünstigungen, die ihr der Stadtherr, zu dem sie gehörte, verlieh: auf dem Marktrecht, der Bannmeile, der Stadtverfassung und dem Recht zur Befestigung. Das Marktrecht war die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung des städtischen Handels. Es berechtigte die Stadt, Märkte abzuhalten, und regelte alle damit zusammenhängenden Fragen, z.B. die Marktordnung und die Marktgerichtsbarkeit.Die Bannmeile zog sich in einem Umkreis von mehreren Kilometern um die Stadt (z.B. 7,5 km um Köln, 15 km um Leipzig). Wie der Name sagt, verbannte sie Handwerk und Handel aus den Dörfern dieses Umkreises in die Stadt und förderte dadurch die Entwicklung des städtischen Handwerks und den ...

Autor:
Kategorie:
Geschichte
Anzahl Wörter:
409
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
Bewertung dieser Hausaufgabe
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