Sturm und Drang

Schlagwörter:
Friedrich Gottlieb, Klopstock, Die Räuber, Die Soldaten, Kabale und Liebe, Goethe, Schiller, Gottfried August Bürger, Jakob Michael Reinhold Lenz, Der Hofmeister, Friedrich Schiller, Referat, Hausaufgabe, Sturm und Drang
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Referat
2. Kapitel Sturm und Drang Sturm und Drang (1767-1785) Begriff Drama Sturm und Drang (1776, ursprünglich Wirrwarr) des Maximilian Klinger als Namengeber der weitgehend auf Deutschland beschränkten Bewegung (Genie-Periode) junger Schriftsteller, die sich in Straßburg und Frankfurt um Goethe sammeln (Klinger, Lenz, Wilhelm Müller, Wagner), in Schwaben um Schubart und Schiller. Historischer Hintergrund Fürstenwillkür absolutistischer Herrscher einerseits, Forderung nach Menschenrechten andererseits. Mißstände des Despotismus vor allem in den kleineren und mittleren Fürstentümern des Südwestens werden in der Dichtung angeprangert: Prunk, Verschwendungssucbt, Mätressenwirtschaft (Vorbild: Versailles), dazu schwere Bedrückung der Untertanen durch Steuern und Soldatenhandel. Dagegen wächst das bürgerliche Ehrgefühl. Gerade an den kleinen Höfen wird aber auch die Kultur gefördert, z. B. von Karl Eugen von Württemberg (Karlsschule - Konflikt mit dem jungen Schiller), vor allem von Karl August von Weimar (Freundschaft mit Goethe). 1740-1780 Maria Theresia 1776 Unabhängigkeitserklärung der nordamerikanischen Kolonien -1790 Joseph II. Mitregent seit 1765. 1789 Beginn der Französischen Revolution Geistesgeschichtlicher Hintergrund Jean Jacques Rousseau (1712-1778): Kulturpessimismus (der Kulturmensch (Wissenschaft und Kunst) verdirbt die gute Schöpfung) ist durch Naturoptimismus zu überwinden (Zurück zur Natur - Urzustand). Das Volk ist der wahre Souverän, es braucht eine natürliche ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
804
Art:
Fachbereichsarbeit
Sprache:
Deutsch
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