Das Verhältnis von Kirche und Staat

Schlagwörter:
Glaubensgemeinschaft, Christus, Referat, Hausaufgabe, Das Verhältnis von Kirche und Staat
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Referat
Das Verhältnis von Kirche und Staat Ich konzentriere mich hierbei auf die heutige Situation, da die gesamte komplexe Geschichte des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat den Rahmen dieses kleinen Referates sprengen würde. Ein Beispiel aus der Antike kann ich aber trotzdem geben: Der Glaube an den Messias Christus verbot den frühen Christen die totale Identifikation mit einem Staat, dessen oberster Repräsentant, der römische Kaiser, sich kultisch verehren ließ. Die Folge war eine nur partielle Loyalität mit dem Staat, in der aber die Anerkennung seiner Ordnungsfunktion enthalten war. Die jetzige Situation sieht folgendermaßen aus: Die heute gültige verfassungsrechtliche Regelung des Verhältnisses von Kirche und Staat basiert auf der Reichsverfassung von Weimar, deren Artikel 136-139 und 141 in Artikel 140 des Bonner Grundgesetzes übernommen wurden. Besonders der Artikel 137 der Weimarer Verfassung ist sehr angenehm für die Kirche, er regelt u.a. die Kirchensteuer. Auf eurem Hand-Out ist ein Auszug daraus, den ich jetzt vorlesen werde: Artikel 137 der Weimarer Verfassung regelt die Kirchensteuer: Art. 137 Es besteht keine Staatskirche. Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluss von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebietes unterliegt keinen Bestimmungen. .... Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe ...

Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
497
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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