Den Freunden im Finsterlande von Heinrich Kämpchen

Ihr sprecht so oft vom „Finsterland“ –
Mir ist es gut bekommen,
Auch hat es mich, ich sag’ es gern,
Recht freundlich aufgenommen. –
 
Die Kameraden harrten schon,
Wo ich auch hingegangen
(Westfalenland und Austria),
Mich gastlich zu empfangen. –
 
Zu viel des Guten hat man fast
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Dort für mich aufgetragen,
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Auch hört’ ich noch im grünen Wald
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Die Nachtigallen schlagen. –
 
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Drum schmält mir nicht das „Finsterland“,
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Auch dort ist’s hell geworden,
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Und prächtig blüht’s am Emscherstrand
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Und an der Lippe Borden. –
 
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Was kann man denn vom jungen Sproß
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Auch wohl schon mehr verlangen? –
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Den Kameraden aber Dank
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Für’s gastliche Empfangen. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Den Freunden im Finsterlande“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
101
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Den Freunden im Finsterlande“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. 1909 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 101 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Die Gedichte „Altendorf“, „Am Gemündener Maar“ und „Am Grabe der Mutter“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Kämpchen. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Den Freunden im Finsterlande“ weitere 165 Gedichte vor.

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