Den Fontainen Roms von Marie Eugenie Delle Grazie

O wie so liebgewonnen
Hat euch mein trunk’nes Herz
Ihr zauberischen Bronnen
Aus Marmelstein und Erz!
 
Im Hasten und im Zaudern
Gleich rhythmisch euer Fall –
Wie Römerinnen plaudern,
Ihr lehrt’s mit weichem Schall!
 
Welch’ Kichern und welch’ Kosen
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In euren Melodie’n:
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Bald überschäumend Tosen,
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Bald neckisches Entflieh’n;
 
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Hier wonniges Umschlingen
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Voll Seligkeit und Glanz,
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Dort scherzhaft tolles Ringen
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Im leichten Gaukeltanz –
 
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Erscheint, weil fern’, auch blasser
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Mir jetzt manch theurer Ort –
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Noch kichern eure Wasser
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In meinen Träumen fort!

Details zum Gedicht „Den Fontainen Roms“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Den Fontainen Roms“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Marie Eugenie Delle Grazie. Die Autorin Marie Eugenie Delle Grazie wurde 1864 in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1892 entstanden. Erschienen ist der Text in Leipzig. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her lässt sich das Gedicht der Epoche Realismus zuordnen. Delle Grazie ist eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das 83 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Weitere bekannte Gedichte der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie sind „Atlantis“, „Beatrice Cenci“ und „Campo Santo“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Den Fontainen Roms“ weitere 71 Gedichte vor.

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